Einsätze für SRB Woltera und SRB Neuharlingersiel

SRB Neuharlingersiel
200 Passagiere auf der ostfriesischen Inselfähre „Frisia 6“ mussten am 12. Mai 2009 eine unfreiwillige Unterbrechung auf der Überfahrt von der Insel Juist nach Norddeich am Dienstagnachmittag hinnehmen.
Das 52 Meter lange Schiff war im Wattfahrwasser etwa eine Seemeile (ca. 2 Kilometer) vor dem Inselhafen festgekommen.
Die Besatzung des Seenotrettungsboots "Woltera" der DGzRS nahm nach Rücksprache mit der Schiffsführung acht Passagiere an Bord, die aus gesundheitlichen Gründen das Schiff verlassen wollten, und brachte sie auf die Insel, von hier aus wurden sie per Flugzeug ans Festland gebracht.
Starke Ostwinde mit Stärken um 5 Beaufort hatten im Lauf des Tages das Wasser aus den Prielen regelrecht herausgepresst und damit einen extrem niedrigen Wasserstand verursacht.
Bereits am 7. Mai 2009 endete die Urlaubsreise nach Spiekeroog für die 90 Passagiere der Fähre „Spiekeroog“ auf halbem Weg zwischen dem Hafen Neuharlingersiel und der ostfriesischen Insel am Schlepphaken des Seenotrettungsboots "Neuharlingersiel" .
Die Fähre hatte gegen 11.15 Uhr über Funk Maschinenausfall gemeldet; das Schiff treibe manövrierunfähig im Fahrwasser. Der Freiwilligen-Besatzung unter Vormann Wolfgang Gruben gelang es in kurzer Zeit, eine Leinenverbindung herzustellen und die Fähre sicher nach Neuharlingersiel einzuschleppen. Die Passagiere stiegen auf eine zweite Fähre um und erreichten Spiekeroog im zweiten Anlauf.
(Quelle: DGzRS)