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Fahrzeuge der DGzRS - Allgemeines




 


Anfangs nur mit offenen Ruderbooten und teilweise mit Raketenapparaten, die an den Küsten stationiert waren, kamen die Rettungsmänner den in Seenot Geratenen zur Hilfe.

Nach dem I. Weltkrieg kamen gedeckte Motorboote zum Einsatz. Im II. Weltkrieg erforderte die Verminung des Küstenvorfeldes den Einsatz grösserer Motorrettungsboote erforderlich, die vor den Minenfeldern operierten. Diese Einheiten waren auch noch nach dem Krieg im Einsatz, jedoch wurden aufgrund der Verlagerung des Seeverkehrs in küstenfernere Gebiete schnellere Einheiten notwendig.

Nachdem mit dem 1953 zum Versuchskreuzer “Bremen”  umgebauten Motorrettungsboot "Konsul Kleyenstüber" (Baujahr 1931) erste Tests zur Erprobung des Turmaufbaus und des Tochterbootprinzips durchgeführt worden waren und man mit dem ersten Kreuzer mit Tochterboot, der “Hermann Apelt” (1955) noch nicht ganz zufrieden war (zu hohes Gewicht bei zu geringer Motorleistung), entstand 1957 mit der “Theodor Heuss” (techn. Daten siehe “
23 m-Klasse”) der Typ des schnellen Seenotkreuzers mit Tochterboot, der in den letzten Jahrzehnten ständig weiterentwickelt wurde und bei Seenotrettungsdiensten anderer Länder Vorbild für den Bau eigener Einheiten wurde.

Foto: DGzRS

Seenotkreuzer sind in unterschiedlichen Grössen im Einsatz, einerseits bedingt durch ihre unterschiedlichen Einsatzgebiete, andererseits dadurch bedingt, dass ältere Fahrzeuge neben modernen Neubauten ihren Dienst tun.

Aber neben den "grossen" Seenotkreuzern (SRK) - der grösste Kreuzer ist die im Jahre 2003 erbaute “Hermann Marwede” mit einer Länge von 46 Metern - gibt bzw. gab es noch die Seenotrettungsboote (SRB) mit einer Länge von  (je nach Bauart) 7 - 10,10 Metern sowie - geplant - eine neue Klasse von 20-Meter-Schiffen, die die Lücke zwischen den kleinen SRB´s und den großen Kreuzern schließen soll.

Hier finden Sie eine Aufstellung der Motorrettungsboote der DGzRS von 1911 - 1939.
Es folgt die Liste der Motorrettungsboote der DGzRS von 1940 - 1948.

Und hier die "modernen" Klassen im Einzelnen:

6,8-m-Klasse (RIB)

7-m-Klasse (inzwischen ausgemustert)

7-m-Klasse (Jet)

8,5-m-Klasse

9-m-Klasse (ausgemustert)

9,5-m-Klasse

10,10 m-Klasse

12-m-Klasse (ausgemustert)

17-m-Klasse (ausgemustert)

19-m-Klasse (ausgemustert)

20-m-Klasse

23-m-Klasse (ausgemustert)

23m-Klasse (Eiswette-Klasse)

23-m-Klasse  neu

26-m-Klasse (ausgemustert)

27-m-Klasse

44-m-Klasse

46-m-Klasse


 

Zukünftig sollen diesen Seiten immer neue Fotos der DGzRS-Einheiten  hinzugefügt werden.

Daher eine kleine Bitte an alle Besucher dieser Seite:

Ich suche gute Bilder der Rettungseinheiten, die ich hier  veröffentlichen möchte (natürlich mit Namensnennung der Fotografen).

Als kleine Appetithappen sieht man hier auf dieser Seite ein von mir geschossenes Foto des 23,3 m-Seenotkreuzers "Minden" bei der Anfahrt auf seinen Liegeplatz iim Hafen von List auf Sylt sowie das 9-m-Seenotrettungsbootes "Walther Müller" auf seiner damaligen Station Freest in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Und hier noch ein Detailfoto der "John T. Essberger", ein Kreuzer der 44-m-Klasse, zusammen mit der "Wilhelm Kaisen" bis 2003 grösste Einheit der DGzRS. Seitdem ist die “Hermann Marwede” mit 46 m das "Flaggschiff" der deutschen Seenotrettung. Dieses Foto wurde mir freundlicherweise von Stefan Zickenrott zur  Verfügung gestellt.


letzte Änderung: 14. Oktober 2008








Publiziert am: 2004-05-25 (26681 mal gelesen)
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