Eigentlich ist es übertrieben, hier von einer “Kreuzerklasse” zu sprechen, denn es hat nur ein Schiff dieses Typs gegeben.
Im Jahre 1967 wurde die “Paul Denker” als Prototyp einer neuen Kreuzerklasse gebaut. Erstmals wurde bei dem gesamten Boot seewasserbeständiges Leichtmetall verwendet.
Das ursprüngliche Tochterboot “Eiswette von 1829” entstand aus GfK und sollte auch als tragbares Strandrettungsboot eingesetzt werden.
Die “Paul Denker” blieb ein Einzelstück, da man sich nach der Erprobung entschloss, dieses Boot nicht in Serie zu bauen und sich für eine vergrösserte Version mit selbstaufrichtendem Tochterboot entschied.
Nach dem aktiven Dienst wurde das Schiff zunächst als Trainingseinheit verwendet und danach zu einem Museumsexponat.
| Länge: |
16,80 m |
| Breite: |
3,80 m |
| Tiefgang: |
1,50 m |
| Leistung: |
500 PS |
| Verdrängung: |
28 t |
| Besatzung: |
|
| Geschwindigkeit: |
15 Knoten |
| Ausrüstung: |
UKW-Seefunk, Radar, Echolot, GPS, Feuerlösch- und Fremdlenzanlage |

 |
Einheit: |
|
Name/ Namensgebung |
DGzRS-Nr . |
Baujahr |
Bauwerft/ Werftnr. |
Stationierung (en) |
Besonderheiten |
Paul Denker zur Erinnerung an einen der am 27.2.1967 tödlich verunglückten Besatzungsmitglieder der ”A. Bermpohl” |
KRS 01 |
1967 |
Schweers, Bardenfleth |
06/1967 - 09/1969: Maasholm 09/1969 - 10/1975: Grömitz 10/1975 - 02/2000: Travemünde 02/2000 - 06/2005: Trainingseinheit in Neustadt
|
Außerdienststellung im Juni 2005; zukünftig Ausstellungsstück im Focke-Museum, Bremen
| |

Paul Denker am 25. Juni 2005 auf Abschiedsfahrt auf der Weser - im Vordergrund das alte Tochterboot "Eiswette von 1829"
Foto: Tobias Schulze